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Jul 11

Everyone Dies.

Posted on Mittwoch, Juli 11, 2012 in Newsletter

Dieser Artikel ist SPOILER-FREI!

‚Everybody lies – so did he.‘ hieß es auf einem Poster zum Finale von [H]OUSE. Ich konnte es nicht erwarten und habe nun doch die letzten Folgen im O-Ton gesehen – ich kann die Episoden zwar im Englischen nicht so sehr genießen wie im Deutschen, aber das war mir in diesem Fall egal. Gestern (technisch heute) war ich nun fertig und der letzte, endgültige Abspann flimmerte vor mir herunter. Ich war positiv beeindruckt.

Ich werde zum Ende nichts verraten, weil es sich lohnt, die letzten Folgen selbst zu sehen. Worum es heute stattdessen gehen soll, ist meine Vision des Finales – meine ursprüngliche Vermutung, wie die Serie enden würde. Der einzige Spoiler, den ihr also hierin finden werdet, ist der Fakt dass mein Ende nicht exakt das tatsächliche ist. Ob es aber nur leicht abgewandelt oder komplett anders ist, sei hier nicht verraten.
Zudem möchte ich hier kein komplettes Drehbuch mit Wortwitz und Spannung schreiben, sondern nur meine Idee erläutern. So denn: Mein Finale.


Passend für den Hintergrund: Eine etwas melancholischere Variante des originales Titelliedes

Everyone Dies.

Typischer Anfang. House und sein Team am Tisch, ein Fall wird vorgestellt. Langweilig. Nächster Fall, auch nicht. House nimmt die dritte und letzte Fallakte, schlägt sie auf und bricht ohnmächtig zusammen.

INTRO

House im Krankenbett. Ihm geht es mies, und zwar diesmal wirklich: Kein Fake, kein Spiel – House liegt im Sterben. Sein Team um ihn herum, diagnostizieren ihren eigenen Boss, House diagnostiziert sich selbst. Diverse Tests und Untersuchungen, wie üblich alles negativ. Wie üblich diverse Zwischenfälle, House sackt immer weiter ab. Nach einem weiteren unvorhergesehenen Ereignis fällt House ins Koma.

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Das Team ist ratlos (ja,ich weiß – meine Idee ist wahnsinnig kreativ). Foreman hilft, 13 kommt wieder und wer sonst noch alles, eben der typische Finale-Auflauf. Vielleicht bringt sich sogar Cuddy ein. Doch – erfolglos. Es geht mit House zu Ende.

House‘ Eltern (bzw Mutter) besuchen das Krankenhaus, möchten ihm am Totenbett beistehen. Nun einigt sich das Team darauf, House für seine letzten Stunden aus dem Koma aufzuwecken – oder er wacht von alleine auf, irrelevant. Wichtig ist nur, dass er in seinen letzten Momenten bei Bewusstsein ist. Er öffnet die Augen, wird von allen Seiten bedauert – zeigt aber kein Interesse an seinem Schicksal, fragt nur nach allen Details zu seinem Fall. Das Team klärt ihn auf, dass keine Lösung gefunden wurde. Auch House bleibt ratlos – sein Tod ist unvermeidlich.

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Die letzten Minuten. House wird schwächer, alle stehen um ihn versammelt. Auch die letzten Versuche, die unter großem Risiko nur als letzte Wahl durchgeführt wurden, brachten keinen Erfolg: House wird sterben. Cuddy hält seine Hand, Wilson hat Tränen in den Augen. House ist total verstört ob seiner Machtlosigkeit, leidet sichtbar darunter.
Plötzlich lächelt House. Er versucht, etwas zu sagen, doch ist zu schwach. Wilson beugt sich zu ihm, House flüstert in sein Ohr. Wilson blickt nachdenklich zu den anderen, deren Reaktion natürlich: „Was hat er gesagt?“ – „Er meinte, wir sollen seine Lunge/Niere/Galle/whatever auf [irgendwas medizinisches] untersuchen.“ – Chase: „Natürlich! Eine ### würde alle Symptome erklären! Wir müssen nur…“ – – doch House ist tot. Er starb mit einem Lächeln; mit der Gewissheit, sein Rätsel gelöst zu haben.


– – –

 

Das wäre mein Ende gewesen. Aber es ist weder besser noch schlechter als das tatsächliche – mir gefällt das Original wie gesagt ziemlich gut. Insbesondere, weil ich es nicht erwartet habe – ein klarer Vorteil gegenüber meiner Vorstellung (offensichtlich). Also: Angucken!

…ja, das war es schon. In letzter Zeit schreibe ich nicht viel, denkt ihr. Ist aber nicht korrekt, ich schreibe sogar sehr viel – nur nicht hier in diesem Bereich. Zudem ist es zur Zeit einfach zu heiß und bei solcher Hitze liege ich in einer Ecke und schmelze, statt mich in bizarren Inspirationen zu wälzen. Fazit: Werden die Grade weniger, werden meine Texte mehr. Das Schreiben macht mir Spaß wie eh und je; die Behauptung, ich würde langsam mit dem Newsletter aufhoren, ist Blödsinn. Wird schon wieder.

 

Bis dahin…

Viel Spaß noch im Leben!